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Wie kommt das Getreide ins Bier?
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Wie kommt das Getreide ins Bier?

Gerstensaft – so nennt man Bier gern im Volksmund. Und auch in der Originalfassung des Reinheitsgebots von 1516 taucht das Getreide natürlich auf: „dann allain Gersten, Hopffen unnd Wasser“. Doch warum spricht man heute eigentlich nur noch vom Malz? Malz entsteht aus Getreide, das gezielt zum Keimen gebracht und anschließend wieder getrocknet wird. Ein traditionelles Verfahren, das bis heute mitentscheidet, wie ein Keiler schmeckt und zu welcher Sorte es gehört.

Ohne Mälzen würde gar kein rechtes Bier nach heutigem Verständnis entstehen. Denn damit die Hefe während der Gärung arbeiten kann, braucht es vergärbaren Zucker. Der steckt von Natur aus in Form von Stärke im Korn. Aktiv wird er jedoch erst, wenn Enzyme ihn aufschließen. Und diese entstehen beim Mälzen. Der Prozess umfasst drei wesentliche Schritte:

  • Weichen: Das Korn nimmt Wasser auf und erwacht zum Leben.
  • Keimen: Jetzt bilden sich die Enzyme, die später die Stärke in Zucker umwandeln.
  • Darren: Durch Hitze wird der Keimvorgang gestoppt. Je nach Temperatur und Dauer entstehen helle oder dunkle Malzsorten – und damit unterschiedliche Aromen und Farbnuancen.

So entwickelt jedes Malz seinen eigenen Charakter – gerne spricht man auch von Körper. Und genau diese Vielfalt nutzen wir für die verschiedenen Keiler Biere.

Ein Ausschnitt der von uns eingesetzten Malzsorten

Pilsner Malz
Das hellste Malz mit einer schonenden Darre bei rund 80 °C. Es sorgt für die klare, brillante Farbe und die schlanke Struktur unseres Keiler Pils.

Münchner Malz
Kräftiger gedarrt, mit tieferer Farbe und vollmundigem Malzaroma. Es verleiht unserem Keiler Kellerbier seine würzige, ausgewogene Note.

Weizenmalz
Es bildet die Basis für unsere Keiler Weißbiere und sorgt für ein leichtes, brotiges und nussiges Aroma. Durch den höheren Eiweißgehalt wird zudem die Schaumstabilität verbessert.

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